Bulgarien und Rumänien:
Verantwortung für schlechtes Kommissionszeugnis liegt bei Europäischen Institutionen
Zum heute erschienenen Fortschrittsbericht der Europäischen Kommission zu den beiden Ländern Bulgarien und Rumänien, erklärt Milan Horáček, stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten:
"Das negative Zeugnis der Kommission zu der Entwicklung von Bulgarien und Rumänien überrascht mich wenig. Viele Zeichen deuteten bereits darauf hin und Skeptiker wie ich wurden leider in ihrer Meinung bestärkt, dass die beiden Länder nicht in angemessener Zeit die europäischen Werte umsetzen konnten.
Zur Verantwortung zu ziehen sind allerdings nicht nur die korrupten Kräfte in Bulgarien und Rumänien, sondern vor allem jene, die wissend um den schlechten Zustand dieser beiden Länder kritische Stimmen innerhalb der Europäischen Institutionen beschwichtigten, obwohl sie die Beitrittskriterien zu keinem Zeitpunkt erfüllt haben. Die Folgen dieser falschen Entscheidung haben daher die angesprochenen Kollegen im Europäischen Parlament, Beamte, die Kommission und der Rat zu tragen."
Milan Horáček, MdEP
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