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Stand der Verhandlungen mit Kroatien
Kroatien will und soll in absehbarer Zeit Mitglied der Europäischen Union werden!
Seit dem Zerfall Jugoslawiens streiten sich jedoch Slowenien und Kroatien über den Grenzverlauf zwischen den beiden Staaten. Aufgrund dieses Konfliktes blockiert nun die slowenische Regierung die weiteren Beitrittsverhandlungen. Diese Position ist nicht nachvollziehbar und für ein Mitglied der Europäischen Union nicht würdig! Kroatien muss dieselbe Behandlung wie Slowenien bei den damaligen Beitrittsverhandlungen genießen, wo die Lösung bilateraler Grenzstreitigkeiten nicht zu einer Bedingung gemacht wurde. Daher dürfen Vermittlungsvorschläge seitens der Europäischen Union keine Seite bevorteilen.
- Kroatien auf dem Weg in die EU Im Rahmen der Plenartagung des Europäischen Parlamentes vom 9.-12. März 2009 wurde der Fortschrittsbericht des Jahres 2008 zu Kroatien diskutiert. Kroatien hat in vielen Bereichen große Fortschritte gemacht und die Entwicklungen sind generell als durchaus positiv zu bewerten. Das Land befindet sich daher auf dem besten Wege in die Europäische Union.

- Bewertung des Fortschrittsberichtes Kroatien der Europäischen Kommission
Am 5.11.2008 hat die Europäische Kommission ihren aktuellen Fortschrittsbericht für Kroatien veröffentlicht.
In diesem Bericht werden alljährlich die Maßnahmen des Landes zur Annäherung an die Europäische Union untersucht.
- Kroatien macht Ernst mit klaren Schritten in Richtung EU
Rund zwei Monate nach den Wahlen hat das kroatische Parlament, der Sabor, das Kabinett des alten und neuen Ministerpräsidenten Ivo Sanader bestätigt und damit die neue Koalitionsregierung auf den Weg gebracht.
- Kroatien auf gutem Weg
Der Adriastaat will 2009 das 28. Mitglied der EU werden
- Rede vor dem Europäischen Parlament zum Fortschrittsbericht über Kroatien 2006
Wir müssen Kroatien ermutigen, seine Aufgaben zügig zu erledigen und auch wir müssen unsere Reformen gewissenhaft und entschlossen umsetzen, damit wir es gemeinsam bis 2009 schaffen.
- Broschüre: „Ist Europa noch zu retten? Herausforderungen für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft“
von Claude Weinber, Ralf Fücks, Renate Künast, Milan Horácek, Marieluise Beck, Michaela Schreyer, Frithjof Schmidt, Rebecca Harms, John Hontelez, Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf & Hannes Lorenzen, Frank Bsirske, Barbara Unmüssig & Ulrike Alroggen, Claudia Roth, Rainder Steenblock, Michael Daxner und Edgar Grande, Dezember 2006 (PDF, 1,8 MB)
Milan Horáček, MdEP
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