Milan Horáček unterstützt Spendenaufruf für Mutter Oury Jallohs
1. März 2007
Milan Horáček beteiligt sich selbst mit einer Spende für die Mutter Oury Jallohs und ruft zu weiteren Spenden auf.
Der Asylbewerber Oury Jalloh verbrannte am 7. 1.2005 in einer Gewahrsamszelle der Polizei in Dessau unter bisher ungeklärten Umständen. Am 27. März 2007 beginnt am Dessauer Landgericht der Prozess gegen zwei Polizeibeamte im Zusammenhang mit seinem Tod. Der Mutter Oury Jallohs möchte beim Prozess als Nebenklägerin auftreten, ihre Reisekosten werden jedoch vom Land nicht getragen. Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt sammelt derzeit Spenden, um die Reise zu finanzieren.
"Ich unterstütze den Aufruf des Flüchtlingsrats." so Milan Horáček. "Es ist ein verständliches Anliegen der Mutter die Wahrheit zu erfahren und Gerechtigkeit für ihren Sohn zu fordern." Zudem habe sich gezeigt, dass die Arbeit der Staatsanwaltschaft durch die Nebenkläger sinnvoll ergänzt wird. Ein chirurgisches Gutachten, das einen Nasenbeinbruch bei Oury Jalloh ergab, sei erst auf Initaitive der Nebenkläger erstellt worden.
Ich selbst beteilige mich mit 200 Euro und hoffe sehr, dass mit der Spendenaktion des Flüchtlingsrates die Teilnahme der Mutter des Opfers an diesem Prozess ermöglicht werden kann.
Für alle Bürgerinnen und Bürger, die spenden wollen:
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e. V.
Kontonr. 8446270
BLZ: 12096597
Spardabank Berlin eG
Verwendungszweck (bitte ungedingt angeben): Prozessbeobachtung Mutter Jalloh
Milan Horáček, MdEP
Büro Brüssel:
Eva Rosenberg
Tel: +32-2-2837196
Liv Lepke-Mastakas
Organisation/Verwaltung
Tel : +32-2-2847196
Fax : +32-2-2849196
Email: milan.horacek
@europarl.europa.eu





